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| Die Ozonerzeugung ist neben der Sauerstoffkonzentration im Zustrom auch von weiteren Parametern abhängig. Die Temperatur der Zuluft und der Kühlung beeinflussen die Ozonerzeugung sehr stark. Im folgenden Graphen (Graphik 1) lässt sich deutlich die Abhängigkeit der Ozonerzeugung von der Kühlwassertemperatur erkennen. |
Graphik 1: Kühlwassertemperaturabhängigkeit bei Ozongeneration |
Aber nicht nur die Kühlwassertemperatur ist entscheidend. Steigt die Temperatur z.B. durch sehr heiße Zuluft reduziert sich die Ozongeneration ebenfalls, da ab einer Temperatur von ca. 35 ºC im Reaktor eine Rückreaktion einsetzt, bei der das gebildete Ozon wieder zu Sauerstoff reagiert.
Formel: Zeigt das chem. Gleichgewicht von Ozon im Ozongenerator |
Grapik 2: zeigt die Abhängigkeit der Luftfeuchtigkeit zur Ozonproduktion |
Feuchte in der Zuluft des Ozongenerators vermindert die Leistung sehr stark. In Graphik 2 ist der Taupunkt des Trägergases in Abhängigkeit der relativen Ozonproduktion dargestellt. Die relative Feuchte beeinflusst die Ozonproduktion am meisten aller Störparameter. Abhilfe schafft ein vorgeschalteter Lufttrockner, der die Luftfeuchtigkeit vor Eintritt in den Generator auf einen Taupunkt von mindestens –40 ºC reduziert. Die Luftfeuchte ist allerdings normalerweise nur ein Problem bei Generatoren die mit Umgebungsluft gespeist werden. Industrielle Ozongeneratoren werden direkt mit Sauerstoff versorgt. Die Feuchtigkeit der Luft wird schon bei der Sauerstofferzeugung entfernt und gelangt so gar nicht erst in den Ozongenerator. Eine weitere Möglichkeit den Ozongenerator mit Sauerstoff zu versorgen ist die Speisung mit Sauerstoff aus der Druckflasche. Diese Variante hat allerdings den Nachteil der laufenden Kosten. Ein weiteres Problem von Feuchtigkeit ist das Zustandekommen von unerwünschten Nebenreaktionen im Generator. Mit Stickstoff reagiert der Luftsauerstoff in Anwesenheit von Wasser zu NOx- Säuren. Diese greifen wiederum das Material an und wirken sich natürlich auch auf die Ozonproduktion aus, da die unerwünschte Nebenreaktion die Ozonerzeugung hemmt. Ein weiterer Nachteiliger Effekt ist das Einbringen von unerwünschten Verbindungen (NOx- Säuren) in das zu ozonisierende Medium. Zur Trocknung wird eine Aluminiumverbindung genutzt, ähnlich Silikagel, durch das die noch Feuchte Umgebungsluft strömt. In einem Ozongenerator sind zwei solche gefüllte Tanks eingebaut. Nach einer bestimmten Betriebsdauer des Generators wird der Luftstrom aus der einen Trocknungskammer durch die andere geleitet. Das Trocknungsmittel hat den Vorteil, gegenüber Silikagel, daß es nicht getauscht und unter Hitze getrocknet werden muß, sondern mit produzierter trockener Luft getrocknet wird. Der trockene Luftstrom wird somit geteilt und invers durch die Trocknungskammer geleitet. Der trockene Luftstrom nimmt in der Trocknungskammer die Feuchtigkeit des Adorbenz auf und leitet diese nach außen. So ist kontinuierlich trockene Luft für den Betrieb des Generators gewährleistet. |
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