| Überblick über die Wasserwiederverwendung in verschiedenen Industriezweigen |
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Die Produktion in europäischen Gewächshäusern ist noch nicht so wassersparend, wie sie eigentlich sein sollte. In der letzten Zeit haben sich bodenlose Anbausysteme in den meisten europäischen Ländern durchgesetzt. Wenn auch nicht in jedem Land in starkem Maße. Die Vorteile der bodenlosen Anbausysteme im Vergleich mit den herkömmlichen Anbausystemen werden im Folgendem aufgezeigt[1]:
Die Nachteile dieser Systeme sind:
In vielen Fällen werden offene Abflusssysteme verwendet. In diesen offenen Systemen kann das nährstoffhaltige Abwasser des Gewächshauses in Grund- und Oberflächengewässer infiltrieren. Aus wirtschaftlichen und ökonomischen Motiven sollten geschlossene bodenlose Anbausysteme eingesetzt werden. Die geschlossenen Anbausysteme ermöglichen einen effektiveren Wasser- und Düngemitteleinsatz und sind weniger umweltschädlich. Der Nachteil ist die rapide Verteilung von Keimen durch die zirkulierende Nahrstofflösung. Diese Keime können mit Hilfe von verschiedenen Desinfektionsmethoden elimiert werden: OzonbehandlungDie Ozonbehandlung wird zur Desinfektion von Drainagewasser verwendet[2]. Dies kann durch Filtration und Desinfektion mit Ozon erreicht werden. Ozon ist das zweitstärkste bekannte Desinfektionsmittel und seine Wirkung führt zur Zerstörung von Bakterien, Viren und Gerüchen. Ein Ozonbedarf von 10 g/h/m³ Wasser mit einer Einwirkzeit von 1 h ist ausreichend, um alle Erreger abzutöten[3]. UV-DesinfektionEine weitere Möglichkeit zur Drainagewasserdesinfektion ist die Anwendung der UV-Strahlung[2]. Ultra-violette Strahlung (UV) ist eine bewährte Methode, um Wasser, Luft oder Oberflächen zu desinfizieren. Für die Abtötung von Bakterien und Pilzen wird eine Dosis von 100 mJ/cm² empfohlen. Die Elimination von Viren erfordert 250 mJ/cm². WärmebehandlungBei der Wärmebehandlung wird eine Lösung für 30 Sekunden auf 95 °C erhitzt. Bei dieser Temperatur werden alle Erreger abgetötet[7]. Ein Nachteil der Wärmebehandlung ist der Gasverbrauch. Zudem enthält warmes Drainagewasser weniger Sauerstoff.
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LangsamsandfiltrationÜber mehrere Jahre hinweg wurde die Langsamsandfiltration zur Keimreduzierung in kommerziellen Anbaugebieten genutzt[4] [5] [6]. Die Sandfiltration ist eine häufig verwendete und sehr robuste Methode zur Entfernung suspendierter Feststoffe aus dem Wasser. Das Filtermedium besteht aus mehreren Sandschichten, die sich durch unterschiedliche Korngrößen und Dichten voneinander unterscheiden. Sandfilter werden in verschiedenen Größen für den Handbetrieb oder Vollautomatisch angeboten.
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[1] Van Os, E.A. Closed soilless systems for more efficient and environmental friendly production. Acta horticulturae, Wageningen, The Netherlands (1994)
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| Informationen zum Thema Wasserwiederverwendung im Nahrungsmittel- und Brauereigewerbe, Papier- und der Textilindustrie, Wasserdesinfektion und wiederverwendung in der Geflügelverarbeitung Informationen über Wasserbehandlung- und wiederverwendung in Kühlsystemen und von ölhaltigem Abwasser Nutzung von häuslichem Abwasser für landwirtschaftliche Zwecke
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