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Das Wasserrecycling ist in Waschanlagen sowohl aus ökologischen als auch aus ökonomischen Überlegungen heraus sinnvoll. Leider wird hierbei des Öfteren die Gefahr, die von mikrobiellen Krankheitserregern im Waschwasser ausgeht, unterschätzt.
Bei den heutigen Trinkwasserpreisen und Abwassergebühren ist eine Wasserrecyclinganlage also durchaus kostenreduzierend, denn durch ein solches System können 75-90% des benötigten Frischwassers eingespart werden. Ein System zur Abwasseraufbereitung kann z.B. aus folgenden Anlagenteilen bestehen: Schlammfang, Neutralisationsanlagen, Filteranlagen, Ausflockungsanlagen, biologische Reinigungsanlagen, Leichtflüssigkeitsabscheideranlagen, Emulsionsspaltanlagen und einer Desinfektionsalage. Das letztgenannte Anlagenmodul ist besonders vor dem Hintergrund der neuen Biostoffverordnung von entscheidender Bedeutung. Die BioStoffVO ist seit dem 1. April 1999 rechtskräftig und ihr Anwendungsbereich wird in § 1 folgendermaßen definiert:" Diese Verordnung gilt für Tätigkeiten mit biologischen Arbeitsstoffen einschließlich Tätigkeiten in deren Gefahrenbereich. Zweck der Verordnung ist der Schutz der Beschäftigten vor der Gefährdung ihrer Sicherheit und Gesundheit bei diesen Tätigkeiten....". Da das Brauchwasser in einer Waschanlage zum Teil stark mikrobiell kontaminiert sein kann, muss sowohl das Personal als auch der Kunde vor einer möglichen gesundheitlichen Gefährdung geschützt werden. Dies ist besonders dort der Fall, wo das kontaminierte Waschwasser in geschlossenen Räumen versprüht wird. Die dadurch gebildeten Aerosole können von Menschen eingeatmet werden, wodurch sich Personen mit schwachem Immunsystem mit möglicherweise gefährlichen Bakterien und Viren infizieren können. Nach dem derzeitigen Stand der Technik sind zur Desinfektion des Wassers folgende anerkannte Verfahren zu verwenden:
Durch eine Ozonanlage können sämtliche Schimmelpize, Bakterien (z.B. Legionellen) und Viren aus dem Waschwasser entfernt werden, da Ozon eine sehr stark keimtötende Wirkung auf solche Mikroorganismen hat. Darüber hinaus ist eine Ozonanlage einfach zu installieren, sicher im Gebrauch und das Desinfektionsmittel hat keinerlei negative Auswirkungen auf den Lack der Karosserie, wie das z.B. bei Chlor der Fall sein kann. Ansonsten ist, wie bei allen Tätigkeiten die der BioStoffVO unterliegen, die TRBA 500 einzuhalten. Neben Anlagen zur Wasserdesinfektion bietet Lenntech auch Umkehrosmosesysteme an. Durch eine Umkehrosmoseanlage kann Reinstwasser produziert werden, das zur fleckenfreien Spülung bei der Fahrzeugwäsche eingesetzt werden kann. Ein so behandeltes Wasser hinterläßt beim Trocknen garantiert keine Kalkflecken mehr auf dem Autolack. |
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