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Cadmium ist ein Schwermetall, das als Verbindung mit Zink und Phosphaten in der Natur vorkommt. Es ist außerdem als Spurenbestandteil in fossilen Brennstoffen enthalten. Da Cadmium schon in kleinen Dosierungen als gesundheitsgefährdend eingestuft wird, treten Probleme in unterschiedlichsten Bereichen auf. In fossilen Brennstoffen, die zur Feuerung und als Kraftstoff zu finden sind, ist Cadmium ebenso zu finden, wie in Phosphatverbindungen die in Mineraldüngern verarbeitet werden. Ferner wird Cadmium, zusammen mit Nickel in Akkumulatoren benutzt, im Stahl und Eisen als Korrosionsschutzmittel verwendet und ist früher in der Farbindustrie in roten und gelben Farbpigmenten enthalten gewesen. Außerdem findet es heute noch in Kernreaktoren und Polymerisationskatalysatoren Anwendung. |
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Als problematischer Eintrag wird die unsachgemäße Entsorgung der Ni/Cd Akkus gesehen. Sie enthalten etwa 20% Cadmium. Eine Studie, die das Umweltbundesamt beim Deutsch- Französischen Institut für Umweltforschung (DFIU) der Universität Karlsruhe in Auftrag gab, beschäftigt sich mit der Batterieproblematik. Demnach, werden in Deutschland etwa 600t Cd pro Jahr in Batterien verarbeitet. Davon werden aber nur ca. 200t Cd recycled, ca. 400t bleiben verschwunden, wobei 200t Cd im Hausmüll vermutet werden. Die verbleibenden 200t werden nach Einschätzungen des Institutes in Haushalten “gelagert” und über den gelben Sack oder Gewerbemüll entsorgt. Der Eintrag in die Biosphäre, erfolgt primär über die Luft (Verbrennung) und den Boden (Mineraldünger), sekundär gelangt es durch Niederschläge und durch Erosion in die Gewässer. |
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Den Eingang in die Nahrungskette findet Cadmium (wie auch andere Schwermetalle) über Pflanzen, die das Cadmium aufnehmen und anreichern. Dabei ist die Aufnahmemenge und Speicherung nach Art der Pflanze unterschiedlich. Pilze, Tabak, Spinat und Kopfsalat gehören zu den Pflanzen, die besonders hohe Konzentrationen aufnehmen können. Der Mensch resorbiert über die Nahrung etwa 6% des Cadmiums, der Rest wird wieder ausgeschieden. So und durch falsche Entsorgung, werden im Klärschlamm erhöhte Cd- Konzentrationen gefunden. Da früher der Klärschlamm ungeachtet der Schwermetallkonzentration als Dünger benutzt wurde, erfolgte eine weitere Exposition auf die Felder (neben den Mineraldüngern). Auf Grund dieser Problematik, hat das Bundesgesundheitsamt 1982 die Klärschlammverordnung erlassen (und 1992 verschärft), die die Schwermetallkonzentrationen und Grenzwerte für Dioxine und Furane (org. Verbindungen z.B. aus Industrieabfällen), AOX (adsorbierbare organische Halogenverbindungen z.B. aus Industrieabfällen) und PCB (Polychlorierte Biphenyle, z.B. Weichmacher) festlegt. Dabei ist der Eintrag je nach Bodenbeschaffenheit unterschiedlich (Klärschlammverordnung 1992). |
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Beim Menschen hemmt Cadmium wichtige Enzymreaktionen, bei andauernder Belastung wirkt es Nierenschädigend und unter bestimmten Vorraussetzungen führt es zu Knochenveränderungen (Itai- Itai- Krankheit). Außerdem wird Cadmium als krebserregend und erbgutschädigend eingestuft. Zwischen 1985 und 1995 ging der Verbrauch von Cadmium um ca. 75% zurück. Link: |
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