Blei 


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Blei und Bleiverbindungen fanden in der Vergangenheit in unterschiedlichen Bereichen Verwendung. Es wurde für Bleileitungen, in der Drucktechnik und als Antiklopfmittel benutzt. Schädlich war vor allem die Nutzung als Antiklopfmittel im Kraftstoff, da Blei und Bleiverbindungen auf diese Weise ubiquitär über die Luft verteilt wurden. Bleileitungen in Altbauten stellen gerade für empfindliche Menschen ein Problem dar, da abgestandenes und weiches Wasser in diesen Leitungen, sehr hohe Bleikonzentrationen enthalten kann.

Besonders durch die Einführung von bleifreiem Benzin hat sich die Bleiemission zwischen 1985 und 1995 um 90% verringert.

Heute wird das Schwermetall noch in der Akkumulatorenherstellung benutzt und wird auch bei der Abfallverbrennung freigesetzt. 

Blei findet sich auch in der Nahrung, aber in so geringen Konzentrationen, daß die tägliche Aufnahme sehr gering ist.

Blei lagert sich in den Knochen ab und hat dort eine Halbwertszeit von etwa 10 Jahren. Problematisch ist Blei bei schwangeren, da Blei die Plazenta passiert und somit in den Blutkreislauf des Kindes gelangt (Blutarmut). In geringen Konzentrationen passiert es auch die Blut- Hirn- Schranke. Durch chronische Vergiftung entseht bei betroffenen schwarzes Zahnfleisch und Darmkoliken, sowie Nierenschäden und Muskelschwäche. 

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Eigenschaften von Blei

 

 

 

 

 


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