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Arsen ist in der Erdkruste selten elementar anzufinden. Das Schwermetall kommt unterschiedlich gebunden im Sedimentgestein (Schichtgestein), in eisenhaltigen Tonen, im Buntsandstein und Mergel (kalkreicher Ton) oft in Verbindung mit anderen Metallen vor. Mergel und Sedimentgestein verwittern allerdings relativ leicht und geben so die gebundenen Arsenverbindungen frei. Über Auswaschung und Regen gelangt Arsen dann in die Flüsse und findet sich in erhöhten Konzentrationen deshalb oft in Ufernähe und im Schlick. Probleme bereitet das Schwermetall vor allem in Chile und Bangladesch, wo Arsen im Grundwasser, durch die oben genannten Ursachen, zu Vergiftungen von tausenden von Menschen führt. Arsen ist ubiquitär in Organismen verteilt und wird in Lebewesen als Spurenelement gebraucht. Bei zu hohen Arsenkonzentrationen führt es zu schweren Krankheiten und zum Tod. Beim Menschen dient Arsen als Inhibitor, obwohl seine Wirkung noch nicht vollständig geklärt werden konnte. Bei andauernder Exposition akkumuliert Arsen in Lebewesen und Sedimenten zu Problemquellen. Elementar und als Arsensulfit (AsS) ist es relativ ungiftig, elementares Arsen wird aber im Wasser und Körper zu arseniger Säure (H3AsO3) und Arsenik (As2O3 bekanntes und beliebtes Gift im Mittelalter) oxidiert. Diese Form ist für den Menschen schädlich und kann zu Nervenschäden und schweren Hautproblemen führen. Dabei wird das Kapillarsystem der Haut angegriffen. Verwendung findet Arsen bei der Herstellung von Glas und Keramik und in Blei- und Kupferlegierungen, ebenso wird es zur Produktion von Mikrochips benötigt. Bis in die 40er Jahre, ist es auch in Pflanzenschutzmitteln benutzt worden und gelangte auf diesem Weg großflächig in viele Böden und ins Grundwasser. Links: |
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