Stabilisierung


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Schlammbehandlung

 

Biologisch aktiver Schlamm neigt zur Faulung und kann erhebliche Geruchsbelästigungen verursachen. Bei der Stabilisierung wird der organische Schlammanteil soweit mineralisiert, dass alle biochemischen Prozesse nur noch sehr langsam ablaufen. 
Die Schlammstabilisierung kann bereits simultan bei der biologischen Reinigung (Tropfkörper, Belebungsbecken) erfolgen. Vorraussetzung dafür ist ein hohes Schlammalter, bei dem sich die Bakterien weitgehend selbst aufzehren.

Im Rahmen der Schlammbehandlung kann eine Stabilisierung entweder aerob mit Luft oder aber anaerob in einer Faulung erfolgen. Es gibt Verfahren bei normalen Temperaturen (< 40°C) oder im Bereich thermophiler Bakterien, wo 50 – 65°C allein durch die Wärmeentwicklung der biochemischen Prozesse erreicht werden. Seltener ist die chemische Stabilisierung des Schlammes mittels Nassoxidation oder Zugabe von Branntkalk und die thermische Stabilisierung mittels hoher Temperatur und Druck.

FaultürmeDie anaerobe Schlammstabilisierung  findet in den kaum zu übersehenden Faultürmen statt. 

 

 

 

 

 

Abb.: Faultürme (Quelle: klaerwerk-online.de)

Weitere Informationen zur Schlammbehandlung und -reduzierung finden Sie auf den folgenden Seiten:

Eindickung
Entwässerung
Schlammtrocknung
Biologische Überschussschlammreduzierung


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