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Reaktionen Löslichkeit Quellen Umwelt Gesundheit Wasserbehandlung
Titan ist zu 1 ppb in Meerwasser enthalten, wobei man in Phytoplankton Konzentrationen von circa 30 ppm (auf die Trockenmasse bezogen) gefunden hat. Flusswasser enthält hingegen im Allgemeinen nur etwa 3 ppb. Wie und in welchen Verbindungen reagiert Titan mit Wasser?Titanmetall hat an seiner Oberfläche eine Oxidschicht, die es normalerweise vor Reaktionen schützt. Ist diese beschädigt, wird sie sehr schnell repariert. Dies geschieht nicht nur an der Luft, sondern auch im Wasser. In diesem entsteht außer Titandioxid auch hochentzündliches Wasserstoffgas. Die Reaktionsgleichung lautet wie folgt: Wasserlöslichkeit von Titan und/oder seinen VerbindungenTitan selbst wird von einer Oxidschicht geschützt und reagiert, wenn diese kaputt ist, mit Wasser. Es ist daher nicht wasserlöslich. Auch Titanverbindungen sind im Allgemeinen schlecht wasserlöslich, oder wie etwa Titancarbid und Titandioxid vollkommen unlöslich. Wie kann Titan ins Wasser gelangen?Titan ist Bestandteil verschiedener Gesteine, wie etwa Rutil, Anatas, Ilmenit, Titanit und Brookit, und von daher auch in Böden zu finden. Titandioxid und andere Titanverbindungen zählen jedoch zu den stabilsten Bodenkomponenten, weshalb trotz möglicher Verwitterungsprozesse nur ein kleiner Teil in Gewässer gelangt. Welche Umweltprobleme können durch Wasserverunreinigung mit Titan entstehen?Titan gilt als nicht essentielles Element, hat jedoch möglicherweise eine biologische Funktion, da es sich positiv auf das Getreidewachstum und die Stickstofffixierung durch Leguminosen auszuwirken scheint. Pflanzen enthalten im Durchschnitt etwa 1 ppm Titan (trockenmassebezogen). Bei der Einbringung von Titanlösungen in den Boden wird deutlich, dass diese sehr schnell unlöslich werden. Daher gelten auch Konzentrationen von bis zu 5000 ppm als tolerierbar. Das Element gilt als nicht wassergefährdend, wohingegen beispielsweise halogenhaltige Titanverbindungen sehr wohl wassergefährdend sein können. Sie wirken toxisch für niedere Wasserorganismen und haben eine schädigende Wirkung, da sie den pH-Wert verändern können. Auch für die anderen Umweltbereiche scheint elementares Titan keine große Bedrohung darzustellen. Welche Gesundheitseffekte kann Titan im Wasser verursachen?Der menschliche Körper enthält etwa 700 mg Titan, wobei wir täglich etwa 0,8 mg einnehmen. Nur ein kleiner Teil hiervon wird überhaupt absorbiert. Titan erfüllt keine biologische Funktion, was die menschlichen Körperfunktionen betrifft. Es gilt als relativ ungiftig, da der Körper hohe Dosen tolerieren kann und es sich nicht anreichert. Eventuelle schädliche Wirkungen von Titanverbindungen werden dem zugehörigen Anion zugeschrieben. So führt das Verschlucken von Titanhalogeniden zu Übelkeit und Erbrechen, und nach der Resorption übersäuert der Körper. Sie führen außerdem zu Verätzungen an Augen, Haut und Schleimhäuten. Welche Wasserreinigungstechnologien können genutzt werden um Titan zu entfernen?Titan ist in saurer Lösung als Kation vorhanden und kann so mit Hilfe von Ionenaustauschern entfernt werden.
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