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Bor gelangt über Verwitterungsprozesse in die Luft, den Boden und das
Wasser. Auch im Grundwasser kommt es in geringen Konzentrationen vor. Durch menschliche Aktivitäten fällt Bor bei der
Glasherstellung, Kohleverbrennung, Kupferschmelze und durch agrarische Düngemittel
an. Doch
sind diese Anteile geringer als die, die durch die natürliche Verwitterung eingetragen werden.
Bor wird von Pflanzen aus dem Boden aufgenommen und gelangt so über pflanzenfressende Tiere
in die Nahrungskette. Zwar konnte es in tierischen Geweben nachgewiesen werden, doch die
Wahr-
scheinlichkeit, dass es sich dort ansammelt, ist sehr gering. Bor bewirkt Schäden an den männlichen Geschlechtsorganen, wenn es über einen langen Zeitraum in großer Menge durch Nahrung und/oder Trinkwasser aufgenommen
wird. Des Weiteren kann das Einatmen von Bor die Nasenschleimhäute reizen.
Bor tritt in der Natur hauptsächlich durch natürliche Verwitterungsprozesse auf. Der Mensch kann über die Luft
und das Wasser, Früchte und Gemüse in Kontakt mit Bor kommen. Der Verzehr von Fisch und Fleisch führt normalerweise nicht zu einer höheren Borkonzentration im menschlichen
Körper. Da wie bereits oben erklärt Bor nicht in den Geweben angehäuft wird. Die Gefährdung von Bor über die Luft und das Trinkwasser fällt auch nicht stark ins Gewicht, wohingegen das Einatmen von
Borstaub
am Arbeitsplatz
nicht zu unterschätzende Risiken in sich birgt. Auch in bestimmten Kosmetika und Waschmitteln ist viel Bor enthalten, sodass die Borkonzentration im menschlichen Körper ansteigt. Wenn diese ein bestimmtes Niveau überschreitet, kann das den Magen, die Leber, die Niere und das Gehirn angreifen. Geringe Konzentrationen wirken sich negativ auf Nase, Hals und Augen aus.
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