Aluminiumherstellung


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Aluminium und Aluminiumherstellung

Aluminium ist mit etwa 8% Vorkommen in der Erdkruste, dass dort am häufigsten vertretenste Metall. Es wurde 1827 von Hans Christian Øersted isoliert. Zu diesem Zeitpunkt war es aber ein so großer technischer Aufwand Aluminium herzustellen, dass die Mengen nicht ausreichten um Aluminium zu nutzen.

Erst später wurde ein Verfahren durch Henry Saint- Clair Deville, mit der finanziellen Unterstützung von Napoleon III, entwickelt, dass es möglich machte, Aluminium in größerem Maßstab zu produzieren. Allerdings ist das Verfahren zu teuer gewesen, so dass sich erst 1866 das Verfahren von Héroult und Hall durchsetzte und auch heute noch die Grundlage der Schmelzflußelektrolyse ist.

Die Aluminiumherstellung wird oft mit Umweltproblematiken in Verbindung gebracht, da der Energieverbrauch extrem hoch liegt (etwa 10 mal so groß wie zur Herstellung der gleichen Menge Weißblech benötigt wird) und bei der Schmelzflußelektrolyse giftige Gase (Fluorverbindungen) frei werden. Um eine Tonne Aluminium herzustellen werden insgesamt etwa fünf Tonnen Bauxit (enthält ca. 55-65% Aluminiumoxid), Kryolith (zur Herabsetzung des Schmelzpunktes (Flußmittel)), Kohlenstoff (Anodenmaterial) und Aluminiumfluorid (zum Start der Reaktion) benötigt. Pro Tonne Aluminium müssen ca. 1,5 Tonnen “Rotschlamm” entsorgt werden. Da die Herstellung so kostenintensiv ist wird sie in Deutschland subventioniert.

Auf Grund der Problematiken die die Herstellung des Aluminiums mit sich bringt, ist das Recycling sehr lohnenswert.

Aluminium, als Metall, findet in vielen Bereichen Anwendung. Fast überall wo leichtes Metall benötigt wird, kann Aluminium eingestetzt werden, so z.B. in Flugzeugen, in der Automobilindustrie, aber auch, auf Grund der guten Wärmeleitfähigkeit, in Pfannen.

Schädlich ist Aluminium in metallischer Form nicht. Allerdings sind wasserlösliche Salze, wie z.B. Aluminiumchlorid (AlCl3) und Aluminiumsulfat (Al2(SO4)3) nicht unbedenklich, da Aluminiumionen vom Wasser in die Nahrungskette gelangen. Bei Vögeln hat eine “Aluminiumvergiftung” zur Folge, dass die Schalen ihrer Eier dünn und porös werden.

 


 

http://www.seilnacht.tuttlingen.com/referate/elektro1.htm

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